Archiv der Rubrik »Über mich«

Sonntag
28
August
2011

Jürgen Bernsen stellt sich vor

Jürgen Bernsen, 1963 in Nordhorn geboren, lebt seit 25 Jahren in Berlin. Er ist dreifacher Familienvater, Handwerker von Beruf und stand langjährig im industriellen Bereich in Lohn und Brot, von langjähriger Arbeitslosigkeit wurde auch er nicht verschont. Ein Mann mit Lebenslaufbrüchen und Ganz-Unten-Erfahrung, der immer wieder aufgestanden ist. Heute ist er Ansprechpartner für Menschen in Schwierigkeiten und Mittler zwischen Sozialämtern, sozial-psychiatrischen Diensten, Rechtsanwälten und Betroffenen. Sogenannten Randfiguren gibt er Zuversicht und hilft Menschen in vergleichbaren Situationen mit seiner Lebenserfahrungen und seinem Fachwissen. Inzwischen ist sein Wirken in einer selbstständigen Tätigkeit aufgegangen. Jürgen Bernsen ist seit mehreren Jahren mit seiner politischen Weggefährtin Andrea Hüttinger liiert, mit der er zusammen 2007 den Verein Freiraum Berlin Brandenburg e.V. gegründet hat und bis heute erfolgreich führt. Freiraum Berlin Brandenburg e.V. unterstützt Menschen in schwierigen Lebenslagen auf praktische Art und Weise und hilft diesen bei der Integration in ihr soziales und berufliches Umfeld. Sein Einsatz für Menschen mit Behinderungen und psychischen Erkrankungen zeigte ihm früh wie Gesetze bloße Lippenbekenntnisse bleiben, weil deren praktische Umsetzung nicht vollzogen wird. Das renitente Weggucken der Politik, der Verwaltung und der Justiz in diesem Bereich war dem engagierten Nordhorner und Wahlberliner irgendwann zu viel des „Guten“. Im Jahre 2009 stellte er sich spontan und unabhängig als Direktkandidat zur Wahl des Bundestages und erzielte schlagartig ein enormes Wahlergebnis.

 

Nun, zur Berlinwahl 2011, tritt Jürgen wieder an. Er sagt: „In fast allen Bereichen des Behinderten-, Familien-, Betreuungs- und Sozialrechts wird bis zum heutigen Tage unter Billigung der Verletzung der Menschenrechte geurteilt. Es ist schier unmöglich allein etwas zu bewegen. Deshalb freue ich mich, dieses mal, mit einem starken Team anzutreten.“ Er hat hierfür zusammen mit Andrea Hüttinger und Stephan Astler den Landesverband der Berliner UNABHÄNGIGEn gegründet und viele engagierte Mitstreiter gefunden.

 

Zahlreiche Fortbildungen beim Kommunalen Bildungswerk, beim Deutschen Institut für Menschrechte, bei der Caritas und anderen Institutionen bringen Jürgen Bernsen immer auf den aktuellen Stand der Rechtslage in Deutschland. Er ist ausgewiesener Fachmann im Bereich der Hilfe für Menschen mit Ordnungsdefizit (sogenannte Messies). Er konstatiert: „Insbesondere Kinder und Menschen mit Behinderungen brauchen endlich effektiven Rechtsschutz und Fürsprecher, immer noch wird in unerhörter Weise gegen das Selbstbestimmungsrecht jedes einzelnen Individuums, kodifiziert u.a. in der UN-Behindertenrechtskonvention geurteilt und gehandelt. Ja selbst Sterilisationen, prägendes Kennzeichen manch befremdlicher Ideologie ist in Deutschland per Gesetz möglich. Es ist einfach unfaßbar. Mit diesem Status muß endlich gebrochen werden.“

 

Jürgen Bernsen kämpft für die Einhaltung der Menschenrechte auf allen politischen und gesellschaftlichen Ebenen insbesondere in der Justiz. „Es ist ein weites Feld und wir haben Allerhand zu tun. Dringend anzupacken sind z.B. eine Reform des Familien- und des Sozialrechts. Grundlage und Fundament sind stets die Menschenrechte. Bei Hartz IV wurde auf ein solches Fundament verzichtet, die Folgen spüren jetzt die Empfänger sozialer Transferleistungen und die Steuerzahler: Die unerhörte Klagewut gegen fehlerhafte Bescheide lähmt ganze Teile der Justiz durch pure Überlastung. Eigentlich ein Skandal.“

 

Jürgen Bernsen ist kein Theoretiker, sondern ein Mann der Praxis, der sich in seinem Kiez und in seinem Bezirk umschaut, registriert wo es hakt, und es behebt wo immer er kann. Er sagt: “Wir dürfen die Augen nicht verschließen. Wir können unser Lebensumfeld gestalten. Hier in Pankow werden Menschenrechte verletzt, jeden Tag, in den Politikerbüros, in den Gerichtssälen, in den Verwaltungen. Und hier in Pankow werde ich diesem Gebaren entgegentreten und die Einhaltung aller Menschenrechte für jeden zu jeder Zeit einfordern. Das ist mein Ziel. Dafür werbe ich um Unterstützung aller Wahlberechtigten in Pankow und daran sollen mich alle Bürger und Bürgerinnen messen.“

 

 

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Sonntag
13
Februar
2011

Willkommen auf meiner Seite

Im Jahre 2009 bin ich zur Bundetagswahl angetreten, hatte (ehrlich gesagt, wider Erwarten) so viele Stimmen bekommen, die mich nun dazu bewogen haben 2011 erneut anzutreten – diesmal zur Berlinwahl. Die Kandidatur zum Bundestag hat bei mir bleibende Erinnerungen hinterlassen, interressante Gespräche, Menschen, die mich umarmt haben, Menschen, die Tränen in den Augen hatten, mir Glück gewünscht haben und sich mit den Worten verabschiedet haben: Mache weiter so! Nun, es passt nicht jedem, aber ich mache weiter und lasse mich nicht klein kriegen.

Ich danke nochmals allen, die weiterhin an mich glauben.

Euer Jürgen Bernsen

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